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Stettins Umland endet an der Grenze
Die Stadt an der Oder soll Metropolregion werden – aber ohne die deutschen Nachbarkommunen
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Woodstock in Zdyna
Die leise Rückkehr der Lemken
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Offene Wunden
Tschechien nähert sich mit „Kawasaki-Rose“ erstmals filmisch seiner „Stasi“-Vergangenheit
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„Wer Prada liebt, muss Lukaschenko lieben“
Ein Interview mit Wiktor Martynowytschs, dessen Roman „Paranoia“ in Belarus verboten wurde
von Mirko Schwanitz, 19.02.2010
Als am 16. August 1945 Warschau und Moskau den Vertrag unterzeichneten, der die Westverschiebung Polens regelte, war damit nicht nur die Vertreibung von Millionen Deutschen besiegelt. In der Folge verloren nauch 1,2 Millionen Angehörige anderer Nationalitäten ihre angestammte Heimat in Polen verloren. Eine Gruppe sind die Lemken, die in Zdynia jedes Jahr das größte Vertriebenentreffen Polens organisieren. [mehr...]
von Barbara Breuer, 15.02.2010
Gedächtnisverlust führt zum Tod, sagt Pavel Josek. Der tschechische Psychiater hat sein Leben lang versucht zu verdrängen – seine Mitarbeit beim StB, beim kommunistischen Geheimdienst in der Tschechoslowakei, und seine Schuldgefühle. Jan Hrebejks Film „Kawasaki-Rose“ ist als tschechischer Beitrag auf der Berlinale in der Sektion „Panorama“ zu sehen. In ihm stellt sich der (Anti-) Held Pavel Josek am Ende seiner Vergangenheit, und mit ihm sieht sich Tschechien erstmals filmisch mit einer offenen Wunde konfrontiert. [mehr...]
von Ulrike Gruska, 08.02.2010
Berge von Pfannkuchen duften, Strohpuppen brennen, Männer balgen sich johlend auf freiem Feld – mit der Butterwoche wird in Russland der Winter verabschiedet. Sie steht am Anfang des russischen Festtagskalenders, der nahezu täglich einen Grund zum Feiern nennt. Fehlt selbiger doch einmal, trifft man sich trotzdem und vertraut auf die russische Redensart: "Ein Grund findet sich immer." [mehr...]
von Ingo Petz, 03.02.2010
Im Dezember 2009 wurde Wiktor Martynowytschs erster Roman „Paranoia“ in Belarus verboten. Es ist das erste künstlerisch-literarische Werk in der Republik Belarus, dem solch ein Schicksal widerfährt. Das Buch erzählt von einer unmöglichen Liebe zwischen dem Schriftsteller Anatoly Nevinsky und einer Frau, die sich als die Freundin des Geheimdienst-Ministers entpuppt. Der Minister ist der Diktator des Landes, das keinen Namen trägt. Wir sprachen mit dem 33-jährigen Journalisten über seinen Roman, das Verbot und das belarussische Regime. [mehr...]
Kulturförderung spielt bei der Realisierung und Verbreitung von künstlerischen Prokjekten eine große Rolle. Ein Beispiel ist das Kulturmanager-Programm der Robert Bosch Stiftung. Kulturama-Autoren haben Kulturmanager in verschiedenen Orten bei ihrer Arbeit begleitet - im bulgarischen Plovdiv, im runänischen Sibiu oder in Halle in Deutschland. Zu den Beiträgen...