Journalistin
Gemma Pörzgen wurde 1962 in Bonn geboren und wuchs in Moskau auf. Nach dem Studium der Politikwissenschaften, Slawistik und Osteuropäischen Geschichte volontierte sie bei der Frankfurter Rundschau. Sie arbeitete zunächst als Nachrichtenredakteurin mit Osteuropa-Schwerpunkt. Ab 2001 war Pörzgen als Südosteuropa-Korrespondentin mit Sitz in Belgrad für die Frankfurter Rundschau, Stuttgarter Zeitung, Tagesspiegel und andere Zeitungen tätig. Von 2004-2006 berichtete sie als Nahost-Korrespondentin aus Israel und den Palästinensergebieten. Seit Sommer 2006 lebt sie als freie Autorin in Berlin und widmet sich wieder stärker russischen Themen. 2007 erschien ihr Buch "Gasprom. Die Macht aus der Pipeline." Seit 2010 ist Pörzgen als Medienberaterin für die "Uzbekistan Press Freedom Group" tätig, die die Herausgabe der Nachrichtenseite über Usbekistan www.uznews.net unterstützt. Pörzgen ist derzeit Grenzgänger-Stipendiatin der Robert-Bosch-Stiftung mit einem Buchprojekt. Ehrenamtliches Engagement als Vorstandsmitglied bei Reporter ohne Grenzen und als aktives Mitglied bei "Freischreiber".
Bei dem Namen Django Reinhardt horcht jeder auf. Dabei ist der 48-jährige Gitarrist und Sänger nur ein Namensvetter des legendären verstorbenen Jazz-Musikers. [mehr...]